Einflussfaktoren bei der Ermittlung des Mietpreises

Eine bezahlbare Wohnung zur Miete zu finden, ist gerade in den Ballungsräumen ein schwieriges Unterfangen. Der Immobilienmarkt erhitzt sich immer mehr, wie es die Experten von CMB-Immobilien in Mettmann auch spüren. Doch auch Vermieter haben ihre Schwierigkeiten einen passenden Mieter zu finden, der seine Miete regelmäßig zahlt und die an ihn vermietete Immobilie pfleglich behandelt.
Der Mietpreis setzt sich aus dem Mietzins – der Kaltmiete für die Nutzung der Immobilie – und dem Mietentgelt – den anfallenden Nebenkosten – zusammen. Bezüglich des Mietentgelts muss der Vermieter kostendeckend agieren, um bei der Vermietung keine Verluste zu produzieren.
Strittig wird es häufig bei dem Mietzins, also der eigentlichen Miete für das Objekt. In Streitfällen geben die Mietspiegel der jeweiligen Städte und Gemeinden einen Anhaltspunkt. Doch noch weitere Kriterien beeinflussen den Mietpreis:

- Lage und Zustand der Immobilie
- Wertigkeit der Ausstattung, wie zum Beispiel von Heizung, Sanitäranlagen, Möblierung
- Größe und nutzbare Wohnfläche
- Energieeffizienz

Hinzukommt, dass der Vermieter auch Rücklagen für Instandhaltungskosten, Renovierungen und Sanierungen bilden muss, um das Objekt gepflegt und attraktiv zu erhalten.

Erhöhung der Miete hat Grenzen

Überhöhte Mieten und saftige Mietpreiserhöhungen sind ein Ärgernis für viele Mieter – doch es gibt klare Begrenzungen.
Bestehende Mietverhältnisse sind durch die sogenannte Kappungsgrenze vor maßlosen Erhöhungen sicher. Demnach darf der Vermieter die Miete innerhalb von drei Jahren nicht um mehr als 20 Prozent erhöhen (§ 558 BGB).
Bei der Neuvermietung sieht es etwas anders aus. In den Gebieten, in denen die Mietpreisbremse Gültigkeit besitzt, begrenzt sich die maximale Überschreitung der ortsüblichen Miete auf 10 Prozent. Bei einer Kaltmiete des Vormieters von beispielsweise 8,00 €/qm, darf die neue Miete also nicht höher als 8,80 €/qm liegen.
Ratsam ist es, wuchernden Mietpreisen aus dem Weg zu gehen. Vertrauenswürdige Vermieter legen zudem mehr Wert auf ein langfristiges Mietverhältnis mit einem zuverlässigen Mieter.

Tücken bei der Miete einer Wohnung

Bei der Suche nach einer passenden Wohnung oder Immobilie sind Zeit, Nerven und vor allem Weitsicht gefragt, um keiner Mogelpackung aufzusitzen. Neben der Vergleichsauskunft des Mietpreisspiegels sind außerdem die zu erwartenden Energiewerte beachtenswert. Dichte Fenster und Türen und eine ausreichende Dämmung der Wände sind wichtige Faktoren, die ansonsten das Mietentgelt erheblich in die Höhe treiben können.
Eine erteilte Einsicht des Vermieters in den Grundriss der Immobilie beweist zudem die Korrektheit der ausgewiesenen Quadratmeter. Wohnungen mit Dachschrägen müssen bei der Ermittlung des Mietpreises entsprechend heruntergerechnet werden.
Zum besseren Verständnis diese Ausführungen:
- Deckenhöhe unter 1 Meter, Fläche wird nicht zur Wohnfläche zugerechnet
- Deckenhöhe zwischen 1 und 2 Meter, Fläche wird zu 50 Prozent angerechnet
- Deckenhöhe über 2 Meter, gilt als voll zu bezahlende Wohnfläche

Auch die Nebenräume - wie Dachboden, Keller, Garage und dergleichen - sollten Beachtung finden und nicht als Wohnfläche deklariert sein.
Beim Zustandekommen einer Vermietung ist es empfehlenswert ein Protokoll über etwaige Schäden anzufertigen, welches vom Vermieter und Mieter unterschrieben wird.

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