Adäquate Vorbereitungen für den Kauf einer Immobilie

Damit eine Immobilienfinanzierung realistisch bezahlbar bleibt, empfehlen Experten eine Eigenkapitalsumme von mindestens 20 Prozent. Es sollten zudem weitere Geldreserven für nachträgliche oder unerwartete Renovierungsarbeiten einkalkuliert werden, um diese nicht selten auftretenden Ausgaben problemlos abfedern zu können.
Weiterhin sind, trotz allseits bekannter günstiger Zinsen, Vergleiche auf dem Finanzierungsmarkt stets anzuraten. Mithilfe eines fähigen Finanzberaters können zukünftige Bauherren sogar etwaige Fördermittel ausschöpfen. Vom Land gibt es unter Umständen Fördersummen für Modernisierungen einer Immobilie, wie der Einbau von Solarzellen oder dergleichen, die eine Immobilienfinanzierung erheblich entlasten können. Somit spart eine fachgerechte Beratung eine Menge Geld und dient außerdem einem aktiven Umweltschutz.

Neben Zinssatz auch Nebenkosten beachten

Ein Hauskauf an sich erfordert schon hohe Geldmittel, die durch das Eigenkapital und die Immobilienfinanzierung gedeckt werden müssen. Da ist ein günstiger Zinssatz für das fremde Kapital erstrebenswert.
Aber der Erwerb einer Immobilie produziert noch weitere Kosten, die in der Planung ebenfalls berücksichtigt werden sollten. Die Höhe dieser Nebenkosten errechnet sich prozentual am Kaufpreis und kann diesen nicht unwesentlich nach oben treiben. Dazu zählen:

- 1 bis 2 Prozent Notarkosten
- 6 bis 7 Prozent Grundbucheintragung und Grunderwerbssteuer
- Zwischen 3 und 6 Prozent Maklergebühren
- Rücklagen für Renovierungen und Reparaturen, empfohlen ca. 5 bis 10 Prozent

Auch aus diesen Gründen ist die umfassende Beratung eines Fachmanns mehr als ratsam, sodass die Immobilienfinanzierung zum dauerhaften Erfolg wird.

Beispielrechnung für eine Immobilienfinanzierung

Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Daher zeigt das Ihnen das Team von CMB-Immobilien hier, wie sich die Kosten in Rahmen einer Immobilienfinanzierung auswirken. Das leicht nachvollziehbare Beispiel orientiert sich an Begebenheiten, die in Nordrhein-Westfalen üblich sind:
Die Immobilie soll 200.000,00 € kosten.
Die Notarkosten (1,5 Prozent) und Grundbucheintrag (0,5 Prozent) belaufen sich auf 4.000,00 €.
Die Grunderwerbsteuer (in Nordrhein-Westfalen 6,50 Prozent) beträgt 13.000,00 €.
Als Maklerprovision (angenommen 3,5 Prozent) werden 7.140,00 € fällig.
Die Gesamtkosten für den Hauskauf ergeben 224.140,00 €.

Wird ein Eigenkapital von 20 Prozent eingebracht, ergibt sich eine Kreditsumme von rund 180.000,00 € für die Immobilienfinanzierung. Mit einem Zinssatz von ca. 2 Prozent und einer Tilgungsrate von ca. 1.200,00 €/Monat, kann diese Summe in 15 Jahren abgetragen werden. Noch vor wenigen Jahren wäre entweder die Monatsrate oder die Laufzeit wesentlich höher ausgefallen.

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